Praxistests

Alle hier vorgestellten Tools haben sich in Praxistests als übersichtlich, einfach bedienbar und in ihren Textergebnissen akkurat herausgestellt (auch für Dialekt).

Unter anderem habe ich die Tools mit der gleichen Aufnahme eines fiktiven Therapiegesprächs getestet. Danach habe ich die generierten Texte in ChatGPT miteinander vergleichen lassen. Ergebnis:

Alle sechs Tools bilden die Panikattacke in ihrer Grundstruktur sehr ähnlich ab: Auslösesituation, typische körperliche Symptome (Schwitzen, Herzklopfen, Brustenge, Derealisation), katastrophisierende Gedanken (Herzinfarkt, Rettungswagen), Angstspirale sowie Flucht mit rascher Entlastung. Auch die Selbstwirksamkeit wird durchgängig beschrieben.

Unterschiede zeigen sich im Grad der Strukturierung und klinischen Einordnung: PlaynVoice, Swiss HealthAssist und neoscript dokumentieren überwiegend deskriptiv und nah am Gespräch. Curala trennt klar zwischen Beobachtung, Verstehenshypothese und Intervention und macht den therapeutischen Prozess transparent. VIA und LumaNote arbeiten am stärksten theoriegeleitet: mit Modellen, psychopathologischem Befund, Interaktionsanalyse, Suizidalitätscheck und konkreter Sitzungsplanung.

Insgesamt reicht das Spektrum von sachlich-rekonstruierend bis hin zu umfassend diagnostisch und behandlungsplanend.