Curala: Niederschwelliger geht nicht

Curala aus Österreich ist von den getesteten Tools das am einfachsten zugängliche: Im registriere mich (im Februar 2026) auf der Website mit meiner E-Mail-Adresse. Danach kann ich sofort mit der Arbeit beginnen, indem ich auf Neue Konsultation klicke und das Mikrophon freischalte:

Im Unterschied zu den anderen getesteten Tools kann ich hier live mitverfolgen, wie die KI das Gesprochene in Text übersetzt:

Nachdem ich Stop angewählt habe, wähle ich aus einer von fünf Vorlagen aus. Diese Vorlagen stehen mir auch später noch zur Verfügung:

Die so erstellten Texte kann ich direkt im Tool formatieren und/oder als PDF, Word oder Markdown resp. mittels Kopieren exportieren:

Fazit

Bei Curala werden die Audios in Echtzeit transkribiert. Das Tool läuft auf Servern in Österreich.

Es braucht keinen Kontakt mit dem Anbieter und man muss auch keine Kreditkarte hinterlegen, um mit der Arbeit zu beginnen. Falls man nur wenige Sitzungen pro Monat aufzeichnen will, bleibt die Nutzung sogar kostenlos.

Die Zusammenfassungen sind adäquat und gut strukturiert. Momentan hat Curala die Psychotherapie, die Humanmedizin und die Veterinärmedizin im Blick, eine Ausweitung auf weitere Disziplinen ist geplant. Es wird sich zeigen, wie gut Curala die Besonderheiten der verschiedenen Fachgebiete berücksichtigen kann.

Curala funktioniert mit allen Geräten und Browsern. Mikrophone, wie sie in Mobiltelefonen und Laptops eingebaut sind, reichen aus. Trotzdem empfiehlt der Anbieter die Verwendung eines externen Mikrophons. Bei den teureren Abos wird ein solches zur Verfügung gestellt.

Das Tool versteht über 90 Sprachen, darunter auch schweizerische Dialekte.