Curala: Schlanker geht nicht

Curala aus Österreich hat nachgebessert: Letztes Jahr fand ich noch: Dieses Tool kommt mir nicht in die Tüte. Nun, im Februar 2026, hat es meinen Eingangstest für kuenstliche-intelligenz-psychotherapie.com bestanden.

Curala ist das bisher am einfachsten zugängliche Tool: Ich registriere mich auf der Website mit meiner E-Mail-Adresse und kann sofort mit der Arbeit beginnen, indem ich auf Neue Konsultation klicke und das Mikrophon freischalte:

Im Unterschied zu den anderen getesteten Tools kann ich hier live mitverfolgen, wie die KI das Gesprochene in Text übersetzt:

Nachdem ich Stop angewählt habe, wähle ich aus einer von fünf Vorlagen aus. Diese Vorlagen stehen mir auch später noch zur Verfügung:

Die so erstellten Texte kann ich direkt im Tool formatieren und/oder als PDF, Word oder Markdown resp. mittels Kopieren exportieren:

Fazit

Wie bei Swiss HealthAssist und neoscript besteht bei Curala keine Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Firmen wie Microsoft.

Bei Curala werden die Audios in Echtzeit transkribiert und unmittelbar danach gelöscht.

Es braucht keinen Kontakt mit dem Anbieter und man muss auch keine Kreditkarte hinterlegen, um mit der Arbeit zu beginnen. Falls man nur wenige Sitzungen aufzeichnen will, bleibt die Nutzung sogar kostenlos.

Die Zusammenfassungen sind adäquat und gut strukturiert. Momentan hat Curala die Psychotherapie, die Humanmedizin und die Veterinärmedizin im Blick, eine Ausweitung auf weitere Disziplinen ist geplant. Es wird sich zeigen, wie gut Curala die Besonderheiten der verschiedenen Fachgebiete berücksichtigen kann.

Das Tool funktioniert mit allen Geräten und Browsern. Mikrophone, wie sie in Mobiltelefonen und Laptops eingebaut sind, reichen aus. Trotzdem empfiehlt der Anbieter die Verwendung eines externen Mikrophons. Bei den teureren Abos wird ein solches zur Verfügung gestellt.

Das Tool versteht über 90 Sprachen, darunter auch schweizerische Dialekte.